Begegnungsort "selbstbestimmt wachsen"

Ich habe eine Vision, einen Wunsch, eigentlich ist es ein ganz klares Ziel. Ich möchte in ein paar Jahren einen Begegnungsort erschaffen.

 

Es soll ein Ort sein - wo man seine Potentiale entfalten kann, jenseits von Bewertung und Beurteilung - natürlich freiwillig in der Anwesenheit. Es soll ein Ort der Kompetenzbündelung sein - wo verschiedene Menschen sich treffen mit vielen unterschiedliche Kompetenzen. Es soll ein Ort der Begegnung sein -  ein Ort zum Reden, Erfahrung austauschen, aktiv und kreativ sein. Es soll ein Ort zurück zur Natur sein - was können wir in dieser industriellen Welt selber gestalten und mit unseren Händen erschaffen.

 

Bislang ist es eine Fiktion - ein Traum, der hoffentlich in Erfüllung geht. Mittels Vorträgen, Workshops, Kurse, Treffen, Beratungen und anderen Projekten möchte ich mich auf die Aufgabe, Koordinatorin solch eines Ortes zu sein, einstimmen.

Über Mich

Als Mutter zweier Töchter (2013 und 2016), Trageberaterin, Montessoripädagogin und Sozialpädagogin möchte ich gerne meine Kenntnisse, Erkenntnisse und mein Wissen mit euch teilen.  

 

Der Beginn meiner Reise - die noch lange nicht fertig ist - begann im Herbst 2013 mit dem Film Alphabet. Als frisch gebackene Mama berührten mich die Worte und ich fing an mich genauer mit dem Thema Bildung und Lernen zu beschäftigen. War es am Anfang noch großteils auf das Lernen im Baby- und Kleinkindalter bezogen (Emmi Pikler zb) wurde es schnell ausgeweitet. Ich las viele Bücher zum selbstbestimmten Lernen im Schulalter. Aus einem anfänglichen "das ist toll aber für uns total unpraktikabel" wurde es mit der Zeit ein "naja, vielleicht geht es ja doch" zu einem inzwischen klarem "Ja zum selbstbestimmten Leben und Lernen".

 

Meine Töchter wachsen bedürfnisorientiert und in einer achtsamen Gleichwürdigkeit auf. Auf eigenen Wunsch, aber auch aufgrund unserer Überzeugung leben wir Kiga- und wohl auch Schulfrei. Wir sind da immer noch am Lernen und am Ausloten. Das Nachjustieren nimmt dabei eine wichtigen Platz ein, vor allem wenn wir merken, dass es im Moment nicht passt. Dabei habe ich es inzwischen komplett aufgegeben irgendwelchen Zugehörigkeiten und Gruppenschemas zu erfüllen. War ich anfangs z.B. noch fokussiert "unerzogen" zu leben, so schauen wir nun was im Moment für uns wichtig und richtig ist - alle Bedürfnisse der vier kleinen und große Menschen inkludiert. Leben nach dem Bauchgefühl, nach dem Eruieren der unterschiedlichen Befindlichkeiten und Gefühle gehören inzwischen zum Alltag.

Ganz wichtig ist mir dabei, dass ich nicht missionieren will. Jeder muss sich sein Zusammeleben mit den Kindern so gestalten, dass es für ihn und seine Familie passt. So kann auch eine Fremdbetreuung eine wunderbare Stütze sein. Dennoch möchte ich den Gedanken und vor allem das Recht auf freie Bildung in die Welt hinaustragen. Noch zu viele Eltern und Mitmenschen wissen nicht, dass man in Österreich das letzte Kindergartenjahr abmelden kann, sowie die Schuljahre in häuslichen Unterricht verbringen kann. Mein Wunsch ist, dass es in absehbarer Zukunft möglich ist, seine Kinder so lernen zu lassen, wie es zum Lebensstil der Familie passt.

 

Mit der Ausbildung der Trageberaterin und Montessoripädagogin erfüllte sich mir ein Traum. Ich wollte immer schon mit Eltern und jungen Menschen zusammenarbeiten, Wissen weitergeben, Synergien nutzen und freue mich, dass ich das nun anbieten kann. Vor zu hat sich mein Angebot erweitert und der Wunsch einen Begegnungsort für Jung und Alt zu erschaffen ist gegeben. Zusätzlich zur Trageberatung, gibt es auch Beratung zu einem artgerechten Familienleben, ein Cafe & Treff, feeling-Aromaberatungen, sowie Freilerntreffen.

Ich freue mich über eure Mails, über Kontakte, über Austausch, über Buchungen und über Bestellungen bei der Firma Feeling.

 

 

Begegnungsort
selbstbestimmt wachsen

Mirjam Anich

Blasius-Hueberweg 3

6173 Oberperfuss

 

anich@posteo.de

http://t.me/mirjamanich